In vielen Bundesländern wird aktuell die Umstellung des Abiturs von 13 auf 12 Jahre durchgeführt. Anstatt dass darüber bei den Schülern Freude aufkommen würde, nun ein Jahr weniger die Schulbank drücken zu müssen, geht die ganze Umstellung im allgemeinen Gejammer unter. Nun bin ich für meinen Teil ja Sachse und habe nie ein anderes System als das Abitur in 12 Jahren kennengelernt. Und ich verstehe das Gejammere nicht. Die Sachsen haben laut jüngsten Studien das beste Schulsystem. Zugegeben, das wird sich bald ändern, denn die katastrophalen "Reformen" im System, die unter dem inzwischen nicht mehr amtierenden Kultusminister Flath beschlossen wurden, fangen erst langsam an ihre negative Wirkung zu entfalten, aber das "Turboabitur", was durchaus noch wesentlich kürzer sein könnte, wenn man den Lehrplan straffen und einige überflüssige Stoffwiederholungen streichen würde, hat sich bewehrt.
Warum soll in anderen Bundesländern nicht gehen, was ich Sachsen seit Jahren funktioniert? Ich verstehe es nicht - der Begriff "Turboabitur" ist ein absolut albernes Unwort.
Mittwoch, 17. Juni 2009
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