Der SPD-Bundesparteitag in Hamburg ist der Parteitag einer untergegangenen Volkspartei, die sich allerdings nur schwer mit dieser Tatsache abfinden kann.
Eine Partei, die einen Mann wie Kurt Beck mit 95,5% zu ihrem Vorsitzenden wiederwählt, leidet entweder unter massiver personeller Armut oder hat sich freiwillig damit abgefunden, in den nächsten Jahren auf Bundesebene keine Rolle mehr zu spielen. Womöglich ist das aber auch besser so, denn ich gestehe auch der SPD zu, dass sie nicht vor hat, Deutschland bewusst Schaden zuzufügen. Aber genau dies würde Sie in ihrem momentanen Zustand tun. Wenn man sich einiger Redner so anhört, so kommt man sich vor wie in einem Öko-Horrorfilm. Da wird z.B. darüber geredet, ob man bei einem Tempolimit von 130km/h, was schon für sich schlimm genug wäre, denn überhaupt noch so breite Autobahnen bräuchte und ob man nicht allgemein sagen könnte, dass es viel besser wäre, wenn die Autohersteller nur noch kleinere Fahrzeuge auf den Deutschen Markt bringen würden. Bei all diesen Sachen, die dort beredet werden, wird nicht ein einziges Mal hinterfragt, ob das, was man da beredet, von den Bürgerinnen und Bürgern in diesem Land überhaupt gewollt ist.
Die Menschen in diesem Land wollen selbst entscheiden können, wie schnell sie fahren und sie wollen genauso selbst entscheiden, ob sie nun ein großes oder kleines Auto fahren möchten!
Aber ich glaube, diese Sache hat System. Was die Menschen wollen wird nicht hinterfragt, weil es nicht interessiert. Hier geht es um keinen einzigen Menschen in diesem Land, hier geht es schlicht um die Umsetzung einer Ideologie. Der freie und selbstbestimmte Bürger ist zu unberechenbar, man muss ihn zu seinem „Glück“ lenken. Das ist die Politik der SPD.
Sonntag, 28. Oktober 2007
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